Schreibcontainer

Die „Kosmonautenschule Weimar“ landet in Göttingen und besetzt den Schreibcontainer des Deutschen Theaters, der bis zum 25. April an den Wallungen (Bürgerstraße 41) befindet.

Mit einer Schreibmaschine bewaffnet, klettern sie in der Woche vom 12.- 18.4. täglich auf die Wallungen und eröffnen dort von 15-17Uhr ihr Büro, um das Gespräch mit den Göttingern zu suchen. Jeder Göttinger egal welchen Alters ist recht herzlich eingeladen, mit ihnen gemeinsam „die Erde zu verlassen, die Zukunft zu manipulieren und die Schwerkraft zu vernichten!“. Ein Rekrutierungsoffizier der Kosmonautenschule ist täglich vor Ort, um Ihre Phantasien beim Kaffee entgegen zunehmen. Wenn auch du mitmachen willst, hier ist der Fragebogen.

Ziel ist es Phantasien zu sammeln, um gemeinsam die Stadt Göttingen umzubauen, sie fit für die individuellen Zukunftsvisionen zu machen. Am Ende soll aus den Begegnungen von Göttingern und den Weimarer Kosmonauten ein szenisches Lese- Happenning entstehen, dass unter Leitung der Künstlergruppe am 22., 24. und 25. April um 20 Uhr im Container zur Aufführung kommt.

Darüber hinaus sind folgende Aktivitäten geplant:

Am Freitag den 16.4. findet um 20 Uhr unter der Leitung der Kosmonautenschule Weimar ein Blind Date mit Stanislaw Lem und seinen Robotermärchen statt. (5€/8€)

Sowie am Samstag den 17.4. um 20 Uhr gibt es das Hörstück „Fliegen ist notwendig, Leben nicht“ über die ersten Fliegerinnen Deutschlands zu hören. Das Stück entstand aus Texten von Beathe Uhse, Hannah Reitsch und Elli Beinhorn. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit mit den Machern bei einer Thüringer Rostbratwurst ins Gespräch zu kommen. (Eintritt ist frei).

Das ist ein Projekt des Heimspielfonds der Bundeskulturstiftung und dem Deutschen Theater Göttingen.

Weitere Infos unter: http://stadt-in-zukunft.blogspot.com